Ein ganz normaler Babyalltag

Babyalltag: Schlaf wird überbewertet!

Mit der Geburt eines Kindes ändert sich für Eltern so einiges. Aber was denn eigentlich genau? Und wie ändert sich das Leben mit Baby für Mutter und Vater?

In den meisten Fällen ist direkt nach der Geburt erst einmal die Mutter diejenige, die sich Vollzeit um das Baby kümmert. Der Vater verdient, ganz nach dem Klischee, die Brötchen. Wohingegen die Mutter in Mutterschutz und anschließend in Elternzeit geht und rund um die Uhr mit ihrem Baby beschäftigt ist.

Soweit so gut! Aber wie sieht ein gewöhnlicher Babyalltag eigentlich aus? Bekanntlich können die kleinen Zwerge noch nicht sprechen und schlafen praktisch durchgehend, oder etwa nicht?

Babyalltag: Das Thema Schlaf.

Also ich für meinen Teil, mittlerweile mit zwei Kindern unterwegs, habe schnell gelernt das Schlaf überbewertet ist. Nach der Geburt ist es einfach so, dass man nur dann schläft, wenn das Baby schlafen erlaubt. Es gibt kein „Ich schlafe am Wochenende aus“ oder „Ich schlafe heute bis 12 Uhr durch“. Solche Sätze sollten grundlegend aus dem Vokabular einer Mutter gestrichen werden.

Bei den Vätern sieht das ganze schon etwas anders aus, denn nicht jeder Vater (vor allem unter der Woche, wenn morgens die Arbeit ruft) steht Nachts auf, um der Mutter beispielsweise mit dem Wickeln behilflich zu sein. An freien Tagen kann der Vater natürlich etwas mehr unter die Arme greifen und sich gemeinsam mit der Mutter um das Baby kümmern. Wenn jedoch, wie in meinem Fall, mehr Kinder in der Familie versorgt werden müssen, muss man sich viel mehr aufeinander einspielen und klare Aufgaben verteilen. Nur so lässt sich ein Babyalltag, zusammen mit dem herkömmlichen Alltag bewältigen.

Babyalltag: Abends Freunde einladen wäre doch ganz nett, oder?

Ehrlich gesagt ist die Antwort auf einen „spontanen“ Abend mit Freunden ein klares Nein. Mit einem Baby entscheidet man nicht nach Lust und Laune, sondern richtet sich bestmöglich nach dem Kind. Ein Neugeborenes hat oftmals Bauchkrämpfe und muss sich in seinem kleinen Körper erst einmal selbst zurecht finden. Dies ist für Babys an sich schon eine sehr große und schwierige Herausforderung. Deswegen kann man nicht pauschal sagen, dass man Abends mit Sicherheit ein ruhiges Baby vorfindet, welches ohne jegliche Beschwerden schläft.

Demnach pendelt man sich zwecks „Treffen mit Freunden“ gerne auch mal so ein, wie es für das Baby am besten ist. Also richtet man sich nach dem Babyrythmus und nicht mehr nach seinen „spontanen“ Wünschen. Jedoch möchte ich an dieser Stelle keinem zu große Angst einjagen. Babys wachsen und verändern sich so schnell und auch ein sehnlichst erwünschter Freundeabend passt sich dem gesamten Wachstumsprozess irgendwann an. Als Mutter weiss man meistens, welche Uhrzeit sich am besten dafür eignet, um mehr Besuch zu empfangen.

Babyalltag: Das alltägliche Chaos.

An sich reimt sich ein Babyalltag aus unterschiedlichen Szenarien zusammen. Man wickelt und füttert das Baby und nutzt die Schlafphasen um Haushalt, Papierkram oder sonstige To Do´s zu erledigen. Parallel dazu wäscht man Wäsche, Berge von Wäsche um genauer zu sein. Natürlich habe ich noch die Spaziergänge, sowie das Einkaufen und Kochen noch nicht erwähnt. Eigentlich hat man mit einem Baby Immer etwas zu tun, oder etwa nicht? Und dann wenn man meint etwas „Ruhe“ in diesem Sumpf aus Erledigungen zu erhalten, schreit das Baby vor Bauchkrämpfen oder einem wunden Po.

Soviel sei zum Babyalltag gesagt, ab jetzt gibt es einen neuen kleinen Boss im Haus!

An alle frisch gebackenen Mamas: Wie sieht Euer Babyalltag aus? Erzählt mal Eure Baby Alltagsgeschichten.

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